
Auslesen
Bei Auslesen werden gezielt sehr reife, handverlesene Trauben bei der Herstellung verwendet. Auslesen sind zu regionsgleichen Spätlesen deutlich reichhaltiger und reifer. Egal ob trocken oder süß in jedem Fall kann Edelfäule eine entscheidende Rolle im Geschmacksprofil der Weine spielen.
Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen
Unter Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen versteht man Süßweine aus von Edelfäule befallenen Trauben. Damit das Mostgewicht für eine Trockenbeerenauslese auch erreicht wird, kann auf Edelfäule nicht verzichtet werden. Für Beerenauslesen ist sie dafür weniger von Belang. Allerdings ist Botrytis auch für diese Sorte typisch. Beeren- und Trockenbeerenauslesen sind süßlich im Geschmack, überzeugen mit einer Note von Honig, getrocknetem Steinobst, Zitrusschale und Blumen. Zudem besitzen sie einen geringen Alkoholgehalt.Aufgrund ihres hohen Zuckeranteils besitzen Auslesen ein besonders hohes Lagerpotential. Bei richtiger Lagerung sind diese Weine jahrzehntelang haltbar und bereiten Weinliebhabern einen ganz besonderen Trinkspaß. Beeren- und Trockenbeerenauslesen zählen zu den weltweit hochwertigsten Süßweinen.



































































Da hier die deutschen Winzer führend sind, erstreckt sich auch WEINBÄR’S Weinsortiment über die gesamte Elite der deutschen Weinregionen. Im Sortiment der Weinhandlung in Freiburg vor Ort sowie im online Sortiment spiegelt sich die Leidenschaft für Wein als solches und Riesling ganz besonders.









































Eiswein
Eine Mehrheit deutscher Weine besitzt eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.), worunter Qualitätsweine und Prädikatsweine fallen. Daneben gibt es Weine mit geschützten geografischen Angaben (g.g.A.), welche als Landweine etikettiert sind und Weine ohne jegliche geografischen Angaben, welche unter die Kategorie Deutsche Weine oder Tafelweine fallen. In der Qualitätspyramide stehen an unterster Stelle der Tafelwein/Deutscher Wein, danach folgt der Landwein, daraufhin Qualitätswein und an der Spitze steht der Prädikatswein.
Unter die Kategorie g.U. fallen Weine aus 13 bestimmten Weinbaugebieten, welche jedoch nicht mit bestimmten Rebsorten verbunden sind. Diese Weine werden lediglich nach ihrer Rebsorte etikettiert und nach dem Mindestmostgewicht bei der Lese klassifiziert. Unter dieses System fallen die zwei Qualitätsstufen Qualitätswein und Prädikatswein, welcher wiederum in sechs weitere Unterkategorien (Prädikate) unterteilt wird. Dabei spiegelt jedes Prädikat einen unterschiedlichen Süßegrad wieder.
Das Prädikat Kabinett steht für den leichtesten Prädikatswein. Kabinett Rieslinge bestechen dabei durch ihren schlanken Körper, viel Säure und einer grünen Fruchtnote nach Apfel, Weintraube und Zitrusfrüchten ausbalanciert von einer leichten Restsüße. Süße Kabinettsweine besitzen einen geringeren Alkoholgehalt zwischen 8-9 Vol.-%, trockene Weine einen Alkoholgehalt von bis zu 12 Vol-.% (wenige Ausnahmen auch bis zu 13,5 Vol.-%). Kabinette dürfen nach ihrer Gärung mit Süßreserve gesüßt werden, bei qualitativ hochwertigen Weinen wird auf diese Technik jedoch gänzlich verzichtet. Durch ein frühzeitiges Stoppen des Gärprozesses, welcher verhindert, dass die Hefe allen vorhandenen Zucker des Mosts in Alkohol umwandelt, kann eine ausgewogenere Zucker-Säure-Balance erreicht werden. Dieses Verfahren bringt die hochwertigeren Kabinettsweine hervor.
Das Prädikat Kabinett steht für den leichtesten Prädikatswein. Kabinett Rieslinge bestechen dabei durch ihren schlanken Körper, viel Säure und einer grünen Fruchtnote nach Apfel, Weintraube und Zitrusfrüchten ausbalanciert von einer leichten Restsüße. Trockene und halbtrockene Kabinettweine eignen sich daher besonders gut als Begleiter zu fettarmen und leichten Gerichten wie Salat, hellem Fleisch, Suppen, kalten Speisen oder Fischgerichten.
Die natürlich-leichten Weine sind unaufdringlich, ohne ausladenden Schmelz, dennoch keinesfalls ohne Geschmack. Ganz im Gegenteil - ihre feine Finesse wird von einer einzigartigen Mineralität begleitet, welche perfekt mit der vorhandenen Fruchtnote harmoniert. Die zarten Kabinettsstücke bereiten durch ihre Leichtigkeit vor allem auch der jüngeren Generation großen Trinkspass. Auch als Aperitif oder zu einem ausgedehnten Brunch bietet sich der Riesling Kabinett an.
Süße Kabinettweine besitzen häufig einen geringeren Alkoholgehalt zwischen 8-9 Vol.-% während trockene Kabinettweine einen Alkoholgehalt von bis zu 12 Vol.-% (Ausnahmen auch bis zu 13,5 Vol.-%) aufweisen können. Riesling Kabinette müssen in Deutschland einen Mindest-Öchslewert von 73° vorweisen können. Nach der Gärung dürfen sie mit Restsüße gesüßt werden, bei qualitativ hochwertigeren Kabinetten wird auf diese Technik jedoch gänzlich verzichtet. Durch ein frühzeitiges Stoppen des Gärprozesses, welcher verhindert, dass die Hefe allen vorhandenen Zucker des Mosts in Alkohol umwandelt, kann eine ausgewogenere Zucker-Säure-Balance erreicht werden. Weingüter welche Riesling Kabinette hervorbringen und bei WEINBÄR vertreten sind, sind unter anderem Thörle, Markus Molitor oder Familie Haag auf Schloss Lieser. Kabinettweine erleben dieses Jahr ihren zweiten Frühling.
Spätlese bezeichnet Weine, welche unter demselben Verfahren wie Kabinette produziert werden, allerdings eine höhere Konzentration, Reife, mehr Körper, Alkoholgehalt und sofern zutreffend mehr Süße aufweisen. Riesling Spätlesen bestechen häufig durch ihre Zitrusnote und ihr exotisches Fruchtaroma.Die Spätlese besitzt ihren Ursprung in der Domäne Schloss Johannisberg bei Geisenheim im Rheingau. Die mehrwöchige Verspätung des Kuriers im Jahr 1775, welcher die Erlaubnis der Traubenernte für Johannisberg einholen sollte, läutete die Geburtsstunde der Spätlese ein. Damals entschied der Kellermeister trotz der bereits eingetretenen Fäulnis, die Trauben zu ernten. Daraus entstand die Geschichte des Spätlesereiters, welche bis heute fest verankert ist in der Geschichte der deutschen Weinkultur.
Die Spätlese besitzt ihren Ursprung in der Domäne Schloss Johannisberg bei Geisenheim im Rheingau. Die mehrwöchige Verspätung des Kuriers im Jahr 1775, welcher die Erlaubnis der Traubenernte für Johannisberg einholen sollte, läutete die Geburtsstunde der Spätlese ein. Damals entschied der Kellermeister trotz der bereits eingetretenen Fäulnis, die Trauben zu ernten. Daraus entstand die Geschichte des Spätlesereiters, welche bis heute fest verankert ist in der Geschichte der deutschen Weinkultur.
Spätlese bezeichnet Weine, welche unter demselben Verfahren wie Kabinette produziert werden, allerdings eine höhere Konzentration, Reife, mehr Körper, Alkoholgehalt und sofern zutreffend mehr Süße aufweisen. Riesling Spätlesen bestechen häufig durch ihre Zitrusnote und ihr exotisches Fruchtaroma. Restsüsse Spätlesen können deshalb ideal zu Süssspeisen wie Eis, Sorbet, Mousse oder Früchten gereicht werden. Trockene Spätlesen passen wiederum zu kräftigeren und stärker gewürzten Speisen, wie Fleisch- und Bratengerichten.
Bei der Herstellung von Spätlesen dürfen ausschließlich vollreife Trauben, welche in einer späten Lese geerntet worden sind, verwendet werden. Der Mindestalkoholgehalt (Mindestmostgewicht) liegt bei 11,4% und der Riesling Spätlesen Öchslewert bei 85°sowie bei allen übrigen Rebsorten bei mindestens 90°.
Bei kühleren klimatischen Bedingungen, wie es häufiger im Weinbaugebiet an der Mosel der Fall ist, kommt es des Öfteren vor, dass die Moste nicht vollständig durchgären, stehen bleiben und dadurch restsüsse Spätlesen entstehen. Doch es gibt nicht nur Spätlesen mit reichlich Restsüsse. Im Laufe der letzten Jahre brachten immer mehr Weingüter trockene Spätlesen hervor, bei denen ein großer Teil des Zuckers abgebaut war.
Bei Auslesen werden gezielt sehr reife, handverlesene Trauben bei der Herstellung verwendet. Auslesen sind zu regionsgleichen Spätlesen deutlich reichhaltiger und reifer. Egal ob trocken oder süß in jedem Fall kann Edelfäule eine entscheidende Rolle im Geschmacksprofil der Weine spielen.
Unter Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen versteht man Süßweine aus von Edelfäule befallenen Trauben. Damit das Mostgewicht für eine Trockenbeerenauslese auch erreicht wird, kann auf Edelfäule nicht verzichtet werden. Für Beerenauslesen ist sie dafür weniger von Belang. Allerdings ist Botrytis auch für diese Sorte typisch. Beeren- und Trockenbeerenauslesen sind süßlich im Geschmack, überzeugen mit einer Note von Honig, getrocknetem Steinobst, Zitrusschale und Blumen. Zudem besitzen sie einen geringen Alkoholgehalt. Beeren- und Trockenbeerenauslesen zählen zu den weltweit hochwertigsten Süßweinen.
Die Herstellung von Eiswein - eine ganz besondere Weinspezialität aus Deutschland - ist äußerst risikoreich. Deshalb gehört er zu den Raritäten der Prädikatsweine. Edelfäulnis spielt bei der Erzeugung der seltenen Weinsorte keine Rolle. Temperaturen im Minusbereich (mind. -7°C) sind dagegen ausschlaggebend für die Erzeugung von Eisweinen, weshalb sie fast ausschließlich in Deutschland produziert werden. Die Beeren gefrieren am Rebstock und werden im noch eißigen Zustand gelesen. Dabei bleibt das gefrorene Wasser der Beere in der Kelter zurück und der süße Saft, dessen Gefrierpunkt darunter liegt, wird als hochkonzentrierter Most gewonnen. Bei der Herstellung wird großen Wert auf eine sortentypische Reinheit gelegt. Eisweine gehören zu den qualitativ hochwertigsten Weinen. Durch die feine Balance von Süße und Säure überzeugen sie so manchen Weinkritiker von sich. Bei der Herstellung der Eisweine wird besondere Rücksicht auf einen größtmöglichen Erhalt der Aromen gelegt. Dies kann nur durch eine sorgfältige Auswahl der Hefe, einen bewussten Umgang mit dem Most und den Verzicht auf jegliche Verfahren, welche die Aromen der Trauben überdecken könnten, erreicht werden. Eisweine eignen sich auf Grund ihrer dominanten Fruchtsüße und des geringen Alkholgehalts hervorragend als Aperetif, Dessertwein oder Ausstiegswein nach einer intensiven Weinprobe. Zudem erfreuen sie sich vor allem bei der jungen Generation großer Beliebtheit.
Die Herstellung von Eiswein - eine ganz besondere Weinspezialität aus Deutschland - ist äußerst risikoreich. Deshalb gehört er zu den Raritäten der Prädikatsweine. Edelfäulnis spielt bei der Erzeugung der seltenen Weinsorte keine Rolle. Temperaturen im Minusbereich (mind. -7°C) sind dagegen ausschlaggebend für die Erzeugung von Eisweinen, weshalb sie fast ausschließlich in Deutschland produziert werden. Die Beeren gefrieren am Rebstock und werden im noch eißigen Zustand gelesen. Dabei bleibt das gefrorene Wasser der Beere in der Kelter zurück und der süße Saft, dessen Gefrierpunkt darunter liegt, wird als hochkonzentrierter Most gewonnen. Bei der Herstellung wird großen Wert auf eine sortentypische Reinheit gelegt. Eisweine gehören zu den qualitativ hochwertigsten Weinen. Durch die feine Balance von Süße und Säure überzeugen sie so manchen Weinkritiker von sich. Bei der Herstellung der Eisweine wird besondere Rücksicht auf einen größtmöglichen Erhalt der Aromen gelegt. Dies kann nur durch eine sorgfältige Auswahl der Hefe, einen bewussten Umgang mit dem Most und den Verzicht auf jegliche Verfahren, welche die Aromen der Trauben überdecken könnten, erreicht werden. Eisweine eignen sich auf Grund ihrer dominanten Fruchtsüße und des geringen Alkholgehalts hervorragend als Aperetif, Dessertwein oder Ausstiegswein nach einer intensiven Weinprobe. Zudem erfreuen sie sich vor allem bei der jungen Generation großer Beliebtheit.